Hinweis: Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden!

Die Mausefalle - Crème frech am Sonntag - AUSGEBUCHT

Sonntag, 10.12.2017; 19:30 Uhr

Die Sontagsvorstellung ist nun auch restlos ausgebucht! Wir denken darüber nach, eine dritte Aufführung nachzuschieben - wir werden bei Zeiten darüber in unserem Kultur-Newsletter informieren. 

Da gibt es ein Theaterstück, das so außergewöhnlich ist, dass es seit unglaublichen 65 Jahren jeden Tag in London aufgeführt wird. Allerdings möchte der Regisseur Rolf-D. Bartels es heutzutage nicht unbedingt in der Originalfassung vorstellen, da Figuren und Dialoge deutlich veraltet klingen. Also hat er es bearbeitet für Einbeck, die TangoBrücke, die ZuschauerInnen und für Crème frech, die Theatergruppe, die jetzt seit 2006 existiert und in der TangoBrücke zu Hause ist.

Was tut man, wenn man erbt? Man überlegt genau, ob man das Erbe annimmt. Es muss sich schließlich „lohnen“. Wenn man sich entschieden hat, dann kann es passieren, dass man plötzlich vor einem etwas heruntergekommenen Hotel am Ende eines Tals steht, mit veralteten Strom- und Wasserleitungen, ohne Netz und W-Lan. Dafür liegt es ruhig, sehr ruhig. Und bald schon melden sich Menschen an, die dort übernachten wollen.

Leider gibt es ein ungewöhnliches Problem. Es hat seit Tagen sintflutartig geregnet, die Flüsse sind über die Ufer getreten, manche Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Und auch das Monkswell Manor Hotel ist fast untergegangen. Die Gäste erreichen es nur mit Müh und Not, müssen aber feststellen, dass sie auf keinen Fall wieder weg können. Das ist ja eigentlich nicht so schlimm. Nur – es sind da wirklich merkwürdige Personen zusammengetroffen: Alexa, eine temperamentvolle, dynamische IT-Spezialistin, Mrs Boyle, die vom Geld ihres verstorbenen Mannes lebt und auf Qualität pocht, Ms Paravicini, undurchschaubar, leise schleichend, überall überraschend auftauchend, Mr Casewell, ein polternder, überzeugter Nationalist und Fremdenhasser, und Major Metcalf mit militärerfahrenem Kommandoton.

Alle sind gut informiert über einen Mord, der sich ganz in der Nähe ereignet hat. Dennoch: Als sich die Polizei anmeldet, sind sie etwas beunruhigt und fragen sich, was denn das wohl zu bedeuten habe. Vor allem die jungen Besitzer des Hotels, Molly und Ryan Davis, werden nervös. Sie sind in ihrem Job ganz frisch und sorgen sich, ob sich ihre Gäste unter solchen unangenehmen Bedingungen wohlfühlen könnten. Dabei ist Ryan allerdings derjenige, der die „Mitesser“ am liebsten gleich wieder loswürde, weil ihm der neue Job nicht liegt.

Sergeant Trotter von New Scotland Yard erreicht Monkswell Manor gerade noch, bevor es vom Hochwasser völlig eingeschlossen ist. Er ist gekommen, um den erwähnten Mord aufzuklären. Dabei ist er überzeugt, dass das Geheimnis für diese Tat hier in diesem Hotel zu finden sei, doch den Gästen weigern sich das zu glauben.

Doch dann geschieht etwas Überraschendes, etwas, womit niemand rechnete. Mehr noch: Alle hatten wohl insgeheim gehofft, dass es niemals passieren könnte, nicht hier in Monkswell Manor, und schon gar nicht jetzt. Und Überraschungen sind nicht immer erfreulich, oh nein …  

Wie immer freuen sich die Mitwirkenden von Crème frech auf zahlreiche aufgeschlossene Zuschauerinnen, die sich für eine spannende, aber auch humorvolle Geschichte interessieren, in der auch dramatische Entwicklungen nicht zu kurz kommen. Wegen der begrenzten Platzzahl sind Reservierungen unbedingt erforderlich. Eine dringende Bitte: Wer reserviert hat, aber dann doch nicht kommen kann, sagt ab. Danke!

Rolf-D. Bartels



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Die Mausefalle am Samstag