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Klavierabend mit Schaghajegh Nosrati

Donnerstag, 17.05.2018; 20:00 Uhr

Die junge Konzertpianistin Schaghajegh Nosrati hat sich mit ihren Interpretationen der Werke von Johann Sebastian Bach die Begeisterung ihrer Zuhörer und renommierter Musikkritiker erspielt. Auftritte in allen großen Konzerthäusern Europas und in den USA, eine überaus erfolgreiche Tournee durch China sowie die intensive Zusammenarbeit mit namhaften Musikern und renommierten Orchestern haben ihren Ruf als herausragende Pianistin gefestigt.

Bachs Musik ist ihre große Leidenschaft, der sie sich jedoch nicht ausschließlich widmet; die vielseitige Künstlerin verfügt über ein breit angelegtes Repertoire. In der TangoBrücke wird sie neben Werken von Johann Sebastian Bach auch eine Sonate von Franz Schubert sowie die Suite „Extemporale. Fünf Stücke für Klavier“ von Bernd Alois Zimmermann – anlässlich seines hundertsten Geburtstages – präsentieren.

"It is very rare that a young musician is dedicated to the music of Bach as Schaghajegh Nosrati is. She understands and plays this great music with astonishing clarity, purity and maturity."

(Sir András Schiff)

Biographieauszug

Schaghajegh Nosrati wurde 1989 in Bochum geboren. Sie gilt als äußerst vielseitige Musikerin und konnte sich dank ihres hervorragenden Rufs als Bach-Interpretin schon frühzeitig als Konzertpianistin etablieren. Der internationale Durchbruch gelang ihr dabei im Jahr 2014 durch ihren Erfolg als Preisträgerin des Internationalen Bach-Wettbewerbs in Leipzig, insbesondere aber durch die zunehmende musikalische Zusammenarbeit mit Sir András Schiff, der die „erstaunliche Klarheit, Reinheit und Reife“ ihres Bach-Spiels sowie ihr damit verbundenes Musikverständnis lobte.

Nach langjährigem Unterricht bei Rainer M. Klaas wurde Schaghajegh Nosrati 2007 als Jungstudentin von  Einar Steen-Nökleberg an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aufgenommen. Im Jahr 2015 absolvierte sie ihr Master-Studium bei Christopher Oakden und 2017 das Konzertexamen bei Ewa Kupiec. Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie von Robert Levin, Murray Perahia und Daniel Barenboim.

Zwischen 1998 und 2018 gastierte sie bei internationalen Musikfestspielen wie dem Festival d‘Echternach, dem Schumannfest Düsseldorf, dem Menuhin Festival in Gstaad und dem Lucerne Festival. Weitere Auftritte folgten in der Alten Oper Frankfurt, im Kleinen Sendesaal des NDR Hannover, Gewandhaus Leipzig, im Anneliese Brost Musikforum Bochum, im Palais des Beaux Arts Brüssel, in der Tonhalle Zürich, im Vancouver Playhouse, 92nd Street Y New York sowie in der Berliner Philharmonie (u. a. mit dem Mitteldeutschen Kammerorchester, dem Deutschen Kammerorchester Berlin und den Bochumer Symphonikern).

Im Jahr 2017 ging sie erstmals auf eine mehrwöchige Tournee nach China, wo sie gefeierte Debüts u.a. in Beijing und Shanghai gab.

Im Jahr 2018 wurde sie von Sir András Schiff und dem Kammerorchester „Capella Andrea Barca“ eingeladen, Konzerte von J.S. Bach für 2 Klaviere und Orchester aufzuführen, u. a. mit Auftritten in Dortmund (Konzerthaus), Düsseldorf (Tonhalle), Hamburg (Elbphilharmonie), Luxemburg (Philharmonie), Salzburg (Stiftung Mozarteum) und Wien (Musikverein).

Im September 2015 erschien beim Label Genuin Classics Schaghajegh Nosratis hochgelobte Debüt-CD, mit welcher sie sich keinem geringeren Werk als Bachs „Kunst der Fuge“ zugewandt hat. Für ihre neue CD (VÖ: September 2017) kam es abermals zu einer Zusammenarbeit mit dem Label Genuin Classics: Dieses Mal wurden mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin drei Klavierkonzerte von J.S. Bach aufgenommen. 

Seit Oktober 2015 ist Schaghajegh Nosrati Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.



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