Aus dem goldenen Buch der Lieder - Rückert-Lieder von Mahler und 'Freuenliebe und -leben' von Schumann

Donnerstag, 14.11.2019; 20:00 Uhr

Zu Beginn des Jahres 2014 hat der künstlerische Intendant Gintaras Janusevicius der TangoBrücke seine Idee, hier regelmäßig hochklassige Gesangskonzerte anzubieten, in einem ersten Konzert mit der Sopranistin Stella Motina verwirklicht. Die Reihe erhielt den Namen „Aus dem goldenen Buch der Lieder“ und ihr Ziel ist es, Lieder, die ihren festen Platz in diesem „Buch“ haben und die darum in den großen Konzertsälen der Welt zu hören sind, dem Einbecker Publikum nach und nach darzubieten.

Kein Instrument vermag die Zuhörer so nah und unmittelbar Musik spüren zu lassen wie die menschliche Stimme, denn beim Singen werden Gefühle und Geschichten in zwei Sprachen gleichzeitig vermittelt – Wort und Musik verschmelzen miteinander. Wer zuhört, versteht und fühlt mit doppelter Intensität.

In jedem Konzert dieser Reihe interpretiert eine hochbegabte Sängerin oder ein hochbegabter Sänger eine Auswahl der schönsten, das Herz bewegenden Lieder der Musikgeschichte. Höhepunkt der Konzerte ist immer die Interpretation eines vollständigen Liederzyklus’.

Auf dem Programm stehen die Rückert-Lieder von Gustav Mahler und „Frauenliebe und – leben“ von Robert Schumann sowie eine Sammlung spanischer und amerikanischer Lieder. 

Biographien der Musiker

Die junge amerikanische Mezzosopranistin Gabriella Guilfoil hat bereits mit Oper und Operetten Auftritten sowie Konzerten auf sich aufmerksam gemacht. Ihr Gesangsstudium an der Lawrence University in Appleton (Wisconsin, USA) schloss sie 2014 mit dem Bachelor ab. Anschließend setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Thomas Mohr und Prof. Krisztina Laki fort, welches sie 2019 mit dem Master beendete.

Ihr deutsches Debut gab Gabriella 2016 am Theater Kiel als Roßweiße in Wagners Die Walküre. Weitere Gastengagements führten die junge Sängerin zum Theater Osnabrück und Theater Lüneburg, wo sie u.a. als Mabel Gibson in Die Zirkusprinzessin, Valencienne in Die lustige Witwe, die 3. Dame in Die Zauberflöte und Mercédès in Carmen zu erleben war. 2018 brillierte sie als Sängerin in Uraufführung einer neuen Inszenierung von Schuberts Die schöne Müllerin mit der Tanz Company am Theater Osnabrück. Neben ihrer Bühnentätigkeit ist Gabriella regelmäßig als Konzertsängerin mit sowohl Orchester als auch Kammermusikalischen Besetzungen zu erleben. Eine begeisterte Liedsängerin, Gabriella beschäftigt sich insbesondere mit den Werken Gustav Mahlers. Gabriella war 2017 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands, Bremen und 2019 Preisträgerin des Kammeroper Schloss Rheinsberg Gesangswettbewerbs.

Die junge, russische Pianistin Anastasia Sokolova zeichnet eine ungewöhnliche Breite der Musikalität aus. 1996 in Musikerfamilie in Sankt Petersburg geboren erhielt sie schon mit 5 Jahren ersten Klavierunterricht. Ihre musikalische Ausbildung umfasste allerdings auch schon früh Kammermusik und Komposition. Wichtige Impulse für ihre Arbeit erhielt sie jüngst in Meisterkursen u.a. bei Prof. Arie Vardi und Prof. Bernd Goetzke; nach ihrem Studium bei Prof. Alexander Sandler in Russland studiert sie nun in der Klasse von Prof. Roland Krüger in Hannover.

Schon mit neun Jahren gewann Anastasia erste Preise bei Wettbewerben, im Alter von 13 Jahren erfolgte das Debüt in der Sankt Petersburger Philharmonie mit dem Staatsorchester St. Petersburg. Sie wurde im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet, so zuletzt bei der “Bang & Olufsen PianoRama Competition” in Aarhus (Dänemark) und beim F. Chopin Wettbewerb in Estland. Sie ist Stipendiatin der Stiftung “Live Music Now Hannover”, erhielt 2016 das Deutschlandstipendium und ist seit 2017 Stipendiatin der Gundlach Stiftung in Hannover.

Anastasias Aufmerksamkeit gilt schon seit ihrer Kindheit besonders der alten Musik. Ihr Vater hat sich als Cellist auf Barockmusik spezialisiert und seit dem Beginn ihres Studiums in Hannover erhält Anastasia auch bei Prof. Zvi Meniker Unterricht im Cembalospiel.

 

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