Ludwig van Beethoven: Sonaten für Klavier und Violine

Donnerstag, 08.10.2020; 20:00 Uhr

„Musik wäscht die Seele vom Staub des Alltags rein“ - diesen schönen Aphorismus von Berthold Auerbach hat Valerie Schweighofer als Motto für eines ihrer Konzerte gewählt.

Er soll auch für den Konzertabend in der TangoBrücke gelten, an dem sie zum wiederholten Male mit dem Pianisten Jun-Ho Gabriel Yeo musiziert. Dieser ist schon fast „Stammgast-Künstler“; seinen ersten, begeisternden Auftritt feierte er hier 2014, mit gerade eben 16 Jahren. Inzwischen ist er ein vielgefragter Pianist mit einem vollen Konzert-Terminkalender.

Klangschönheit, Sensibilität, technische Brillanz, höchste musikalische Präsenz – regelmäßig sind Zuhörer und Kritiker voll des Lobes, wenn Valerie Schweighofer und Jun-Ho Gabriel Yeo auftreten, ob miteinander, als Solisten oder in anderen Ensembles.

Nicht nur aus Anlass des Beethoven-Jahres haben die beiden Musiker drei Sonaten des gefeierten Komponisten für ihr aktuelles Programm ausgewählt.

Beethoven hat zehn Sonaten für Klavier und Violine komponiert; sie bilden zusammen mit Mozarts Beiträgen das Herzstück dieser Gattung in der Klassik. Wie von Mozart in seinen späten Sonaten eingeleitet, nimmt in Beethovens Werken die Unabhängigkeit der Violinstimme vom Klavierpart kontinuierlich zu.

Beethovens 1797/98 entstandenen ersten drei Sonaten, Opus 12, erschienen unter dem Titel „Tre Sonate per il Clavicembalo o Forte-Piano con un Violino“ – für Klavier und Violine. Der Name entspricht der Tradition, die dem Klavier den gewichtigeren und auch technisch anspruchsvolleren Part zuweist.

Beethoven aber, so viel wird von Beginn an ohrenfällig, hat sich gewünscht, dass beide Instrumente gleichberechtigt, ohne Haupt- und Nebenrolle, miteinander musizieren – in lebendiger Auseinandersetzung des auf den ersten Blick so ungleichen Duos, das diese beiden Instrumente bilden.

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