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3. Einbecker Jazz-Frühschoppen

Sonntag, 11.07.2021; 11:00 Uhr

Am Sonntag, den 11. Juli, ist es wieder soweit: Um 11:00 Uhr wird der III. Einbecker Jazzfrühschoppen für wundervoll swingende Sonntagmorgenstimmung sorgen.Nach dem phantastischen Auftakt dieser Gute-Laune-Konzertreihe vor der Corona-Pandemie im Saal des Alten Einbecker Rathauses geht's nun an die frische Luft! Auf dem verwunschenen Gelände von La Casa am Köppenweg werden im Rahmen des Theaterfestivals der Bühnenstürmer gleich zwei Jazz-Formationen zu erleben sein. 

Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm bestehend aus coolen Swing-Songs im Stile der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. 

Carlson & Kilian feat. Thomas Koch

Die Sängerin Hanna Carlson und der Jazzpianist Gregor Kilian aus Göttingen kennen sich nun schon seit fast 20 Jahren und genau so lange, musizieren sie schon gemeinsam. Sie teilen eine gemeinsame Leidenschaft, den Jazz der 30iger und 40iger Jahre.  Sie fasziniert die Energie, die Harmonie, der Swing, die Texte und Geschichten aus der damaligen Zeit. Virtuos, manchmal unfassbar schnell, dann wieder balladesk und einfühlsam aber immer präzise spielt Gregor Kilian mit viel Gefühl und einer ansteckend, positiven Energie.Seine Soli sprühen vor Begeisterung für Technik und „schnelle Finger“ und der stetigen Suche nach der perfekten Harmonie.Wunderbar begleitet wird er heute von dem Kontrabassisten Thomas Koch aus Northeim. Fingerfertig, brillant und mit einem perfekten Gespür für Harmonie und Rhythmus ist er das swingende Fundament des heutigen Trios,…wenn seine Finger nicht gerade ein virtuoses Solo spielen. Hanna Carlson kam über ihr großes Idol Ella Fitzgerald den 30iger Jahren nahe. Sie war fasziniert von dieser Zeit, ihrer Widersprüchlichkeit. Auf der einen Seite die „Big Crisis“, die individuelle und gesamtgesellschaftliche Krise, auf der anderen Seite dieser immense Wille weiterzumachen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Dieser vermeintliche Spagat zwischen Melancholie und freudiger Willenskraft findet sich im Jazz der 30iger Jahre wieder und macht diese Musik so reizvoll und spannend. Hanna Carlson singt mal leicht und „beswingt“, mal getragen und voller Tiefgang. Charmant, witzig, tiefgründig und mit viel Gespür für die Musik nehmen uns die drei mit auf eine musikalische Reise in vergangene Zeiten.

Swing Club Cats

Der Swing war die Pop- und Tanzmusik der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Musiker dieser Zeit sind unsterblich geworden. Benny Goodman, Count Basie, Duke Ellington, Glenn Miller, Lionel Hampton, Nat King Cole, Billie Holiday und Ella Fitzgerald beweisen mit ihren Aufnahmen noch heute, dass diese Musik nichts von ihrer Frische und Faszination verloren hat. Über New Orleans und Chicago kam der Jazz nach New York in den „Big Apple“ und eine Komposition von Duke Ellington „It Don´t Mean A Thing If It Ain´t Got That Swing" gab dieser neuen Ära den Namen.

Die SWING CLUB CATS stehen ganz in der Tradition der kleinen Besetzungen und spielen Kompositionen dieser Zeit. "Stompin´At The Savoy" ist eine Homage an einen der bedeutensten Konzertsäle Harlems, und "The Flat Foot Floogie" erinnert an eine von vielen verrückten Tanzvariationen dieser Zeit. In der Besetzung mit Vibraphon & Gesang, zwei Gitarren und Kontrabass präsentiert sich eine Instrumentierung für die kleineren Clubs, in denen das Swingfieber kochte und die etwas an den Hot Club de France von Django Reinhardt erinnert.

Besetzung:

Bernd Nawothnig -  vibraphon &  vocal
Andreas Jäger - guitar
Henning Dathe - guitar
Thomas Koch - doublebass

 

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