Stella Motina & Gintaras Januševičius: Der Polarstern

Donnerstag, 04.11.2021; 20:00 Uhr

Stichwort: 3G! Um niemanden auszuschließen, findet bis auf weiteren in unserem Hygienekonzept das 3G Modell Anwendung. 

Erleben Sie eine eindrucksvolle musikalische Reise durch den Nordosten Europas und genießen Sie das Leuchten des hellsten Polarsterns. Stella - vom lateinischen „Stern“ - hat neben anmutigem Temperament aus Russland auch ein die Melancholie und Harmonie der russischen Seele im musischen Gepäck. Gintaras - vom litauischen „Bernstein“ – vermag mit Tiefgründigkeit und brillanter Klangfarbe einen wundervollen Glanz zu erzeugen. Zuerst werden die musikalischen Schätze aus Skandinavien mit den Komponisten Jean Sibelius und Edvard Grieg zu erleben sein. Auf dem Weg nach Süden stehen sodann die volkstümlichen Lieder von Frederic Chopin auf dem Programm. Und schon dann werden wir die Klänge der russischen Kirchenglocken vom Sergei Rachmaninoff hören und lernen die berührenden Romanzen von Anton Rubinstein und Pjotr Tschaikowski kennen. Die spannende Reise geht zu Ende, aber natürlich können wir noch für einen Moment verweilen und die melodische Exkursion verlängern. Die Künstler haben noch etwas ganz Besonderes für uns an diesem Abend vorbereitet!

Stella Motina - Sopran

Gintaras Januševičius - Klavier

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Stella Motina - Biographie

2017-2019 war die Sopranistin Stella Motina festes Ensemblemitglied am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. Dort hat sie in der Spielzeit 2018/19 in Offenbachs König Karotte als Prinzessin Kunigunde und in Monteverdis Die Krönung der Poppea als Poppea debütiert. Unter anderem sang sie Maria in Bernsteins West Side Story sowie Erste Dame in Mozarts Zauberflöte. Schon zuvor arbeitete sie eng mit dem Opernhaus als Gast zusammen, in der Saison 2016 / 2017 als Mrs. Gomfit im Rahmen der Neuproduktion von Hans Werner Henzes Die Englische Katze, sowie als Zweite Tochter in der Uraufführung der Oper Lot von Giorgio Battistelli.

In der Spielzeit 2014 / 2015 hat Stella Motina als Gast am Theater Luzern im Rahmen der aufsehenerregenden Neuproduktion Cantos des Sirena unter der Regie der international renommierten katalanischen Theatergruppe „La Fura dels Baus“ und der musikalischen Leitung von Howard Arman debütiert. Im April 2016 gab Stella Motina am Staatstheater Cottbus ihr von der Presse gefeiertes Rollendebüt als Elisabetta in Giuseppe Verdis Don Carlos. In unmittelbarem Anschluss debütierte sie im Mai 2016 als Tatjana in Peter Tschaikowskis Eugen Onegin an der Zomeropera Alden Biesen in Belgien unter der musikalischen Leitung von Enrico Delamboye. In der Spielzeit 2017 / 2018 debütierte sie am Landestheater Linz als Tatjana in Eugen Onegin. Im Juni 2020 gibt Stella ihr Hausdebüt an der Opéra Nice Côte d´Azur.

Die in der Ukraine geborene Sopranistin zeigte schon früh ihre Leidenschaft für Gesang. Mit nur 23 Jahren war sie Finalistin und Preisträgerin des "Concorso Internazionale di Canto Maria Caniglia" in Italien und sicherte sich ein Auslandsstipendium am Teatro Comunale in Sulmona für eine Produktion von Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte, in der sie die Rolle der Despina mit größtem Erfolg verkörpert hat.



Gintaras Janusevicius - Biographie

Der Pianist Gintaras Januševičius erlangte internationale Anerkennung, nachdem er im Mai 2004 als jüngster Teilnehmer des renommierten Montrealer Musikwettbewerb die Endrunde erreichte. Seine Interpretation von Rachmaninows Études-Tableaux Op. 39 wurden von berühmten Pianisten, wie u.a. Jean-Philippe Collard, Michel Dalberto und Benedetto Lupo in der Öffentlichkeit gepriesen.

Christophe Huss von Classics Today schrieb: "Gintaras Januševičius gleitet wie ein Albatros. Sein Spiel bei den Halbfinal- und Finalrunden war für mich wie eine außerordentliche Offenbarung; es fiel aus dem Kontext des Wettbewerbes völlig raus <...> da es weder rangierbar, noch quantifizierbar war. Alle Augen folgten Januševičius nach der Halbfinalrunde, wo er einen Eindruck eines Gespensts aus einem anderen Ort ließ, vor allem wegen seiner Interpretationen von Rachmaninows Études-Tableaux Opus 39.“

Januševičius war Preisträger und Finalist bei 15 Wettbewerben in der ganzer Welt. Seit 2013 ist er weltweit durch seine thematischen Gesprächskonzerte bekannt, in denen er Musik mit Geschichte, Literatur und Theater in einer spannenden Mischung verbindet. Er ist ein regelmäßiger Gast bei Festivals von internationalem Renommee, wie dem Chopin Festival in Duszniki-Zdroj, dem Mozartfest Würzburg, dem Festival Besancon, den Dresdner Musikfestspiele um nur einige zu nennen. Jüngst tourte er erfolgreich durch Deutschland und Litauen, und gastierte in New York, Washington, Rio de Janeiro, London, Paris, Moskau, Madrid, Rom, Wien, Barcelona, Stockholm, Warschau, Zürich, etc.

 

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