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IV. Einbecker Klavierfrühling - Mario Häring spielt Abschlusskonzert

Sonntag, 04.03.2018; 18:00 Uhr

Claude Debussy und Mario Häring – wer die Interpretation des jungen Pianisten von Debussys Klaviermusik hört, könnte fast eine Art Seelenverwandtschaft vermuten. Wie Häring selbst  beschreibt, enthält Debussys Musik starke asiatische Einflüsse – ein Grund von mehreren für seine besondere Nähe zu diesem Komponisten.  

In seinem Konzert in der TangoBrücke stellt er die mittlere Schaffensperiode von Claude Debussy vor, in der man den Wandel von dessen Kompositionsstil erkennen kann.

„Am 25.März ist Debussys 100. Todestag. Ein Grund mehr für mich, seine Musik auf CD zu bannen und zu veröffentlichen.“, erklärt Mario Häring.

Wir können uns keinen besseren Abschluss unseres IV. Einbecker Klavierfrühling vorstellen und freuen uns auf viele begeisterte Freunde klassischer Klaviermusik. 

Biographieauszug des Pianisten

Mario Häring wurde im November 1989 in Hannover geboren und wuchs in Berlin auf. Aus einer deutsch-japanischen Musikerfamilie stammend, machte er bereits im Alter von 3 Jahren erste Erfahrungen auf der Geige und am Klavier und erhielt 1994 seinen ersten Klavierunterricht. Noch vor seinem Abitur lernte er als Jungstudent bei Prof. Fabio Bidini im Julius-Stern-Institut der UdK Berlin sowie an der HMTM Hannover unter Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Bei Prof. Kämmerling und Prof. Lars Vogt absolvierte Mario Häring auch den Bachelorstudiengang Klavier und schloss 2017 sein Master-Studium mit Bestnote ab.

Musikalische Impulse erhielt er bei zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Paul Badura-Skoda, Pascal Devoyon, und Anatol Ugorski. Zusätzlich nimmt er regelmäßig an Intensivkursen der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein teil, dessen Stipendiat er seit 2011 ist. Weiterhin erhielt Mario Häring Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Werner Richard - Dr. Carl Dörken - Stiftung.

Seit 1995 gewann Mario Häring sowohl im solistischen als auch im kammermusikalischen Bereich 16 erste Preise. Nach seinem Orchesterdebüt in der Philharmonie Berlin mit den Berliner Symphonikern im Jahr 2003 folgten weitere Konzerte mit Orchester, die ihn u.a. in die Philharmonie Konstanz, das Tokyo Metropolitan Theater, Tokyo Bunka Kaikan und sechs weitere Male in die Philharmonie Berlin führten.

Seine Konzerttätigkeit führt ihn außerdem immer wieder in renommierte Säle, wie das Konzerthaus Berlin, die Laeiszhalle Hamburg und die Suntory Hall in Tokyo. Er war Gast bei bedeutenden Festivals wie dem ehemaligen Braunschweig Classix Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Internationalen Steinway Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Lucerne Festival „Ark Nova“ in Matsushima, dem Kissinger Sommer und dem Festival “Spannungen” in Heimbach. Im Frühjahr 2017 war er außerdem der erste „Intendant in Residence“ beim neugegründeten Festival „:alpenarte“ in Schwarzenberg.

Konzertengagements ließen ihn bereits in Japan, China, Namibia, Finnland, Italien, Spanien, Griechenland, Liechtenstein, Österreich, Luxemburg, den USA, und der Schweiz auftreten.

Neben Engagements mit Orchestern und als Solist widmet sich Mario Häring auch leidenschaftlich der Kammermusik. Die Begeisterung dafür teilt er unter anderem mit dem Geiger Noé Inui, mit dem er die ICMA-nominierte CD „Identity“ veröffentlichte.

Seine Vielseitigkeit stellt Mario Häring auch auf seiner Debüt-CD „Russian Moments“ unter Beweis, auf der er ausdrucksstarke Interpretationen von Werken Rachmaninovs, Prokofjevs und Kapustins vorstellt.

 



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Weitere Konzert im Rahmen des "Einbecker Klavierfrühling 2018"

Freitag, 2. März 2018:

Eröffnungskonzert des Pianisten Martín Torres Godoy am 

Samstag, 3. März 2018:

Buntes Gewinnerkonzert mit den Preisträgern des Wettbewerbs

Allgemeine Informationen zum "Einbecker Klavierfrühling 2018"

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