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10 Jahre TangoBrücke: Totenhagen - Jazz Quartett

Donnerstag, 30.11.2017; 20:00 Uhr

Diesmal tritt Laura Totenhagen mit ihrer neuen Quartett Totenhagen auf. Gemeinsam mit Felix Hauptmann (Piano), Stefan Schönegg (Kontrabass) und Leif Berger (Schlagzeug) stellt sie Stücke aus dem Debüt-Album des Quartetts vor. Dieses enthält eine Reihe von Gedichtvertonungen, die der Sängerin und ihrem Quartett besonders am Herzen liegen und die in ihrer poetischen Kraft und anrührenden Aussage wohl als einmalig in der derzeitigen Jazz-Szene bezeichnet werden können: Laura Totenhagen hat zeitgenössische Gedichte von orientalischen Dichtern zu wunderbaren Liedern geformt. Daneben präsentiert das Quartett neue Kompositionen wie z.B. „A Man In His Life Has No Time To Have Time“, die „Ode To A Goat“ und weitere eigene Kompositionen. Aber auch auf Interpretationen von „Originals“ können sich Freunde der Jazzmusik freuen.

Pressestimme:

„Laub, Blattwerk, Gezweig, so die Übersetzung des englischen Titels „Foliage“, der die Musik des Laura Totenhagen Quartetts inhaltlich und auch lautmalerisch gut wiedergibt: Elegante Klanglandschaften, sensibel-verästeltes Zusammenspiel und eine warme, nuancenreiche Stimme - ein viel versprechendes Debut des Quartetts rund um die junge Sängerin und Bandleaderin Laura Totenhagen, die mit ihrer erstaunlich reifen Stimme große Aufmerksamkeit erregt.“

Anja Buchmann, Deutschlandfunk

Totenhagen Quartett Biographien

Laura Totenhagen (Stimme)

„Insbesondere die glasklare, reife Stimme Laura Totenhagens verschlug dem Publikum den Atem“. (Uwe Plien)

Laura Totenhagen (*1992) wuchs in Köln und in Erftstadt auf. Sie ist Jazzsängerin, Oboistin und Komponistin und wird in der Fachpresse als „reife junge Stimme der deutschen Jazzszene“ (Anja Buchmann, DLF) betitelt.

Mit 11 Jahren entdeckte Laura die Oboe für sich, war Jungstudentin bei Christian Wetzel und tourte mit dem Bundesjugendorchester durch Europa. Später wandte sie sich auch dem Jazzgesang zu, studierte dieses Fach in Köln, blieb jedoch gleichzeitig ihren „klassischen Wurzeln“ treu.

Man kann sie als Sängerin und Oboistin auf über 10 CDs hören und ihre Kompositionen wurden vom DLF, WDR und ORF übertragen. Laura war Sängerin im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Niels Klein und Jiggs Whigham, spielte Konzerte in Deutschland, Italien, Großbritannien und Russland und nahm auch mit dieser Formation mehrere CD-Produktionen auf.

Weitere Projekte sind – neben ihrem Quartett mit Felix Hauptmann, Stefan Schönegg und Leif Berger – die A-Capella Band „Of Cabbages And Kings“, das Duo mit dem Gitarristen Bertram Burkert und das Stegreif-Orchester. Laura gewann zahlreiche Preise wie z.B. den Jungen Kulturpreis, Sparda Jazz Award, ist Stipendiatin der Studienstiftung sowie der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung. Ihr Debüt-Album „Foliage“ wurde im Mai bei Toy Piano Records veröffentlicht. 

Felix Hauptmann (Piano)

Felix Hauptmann (*1993) wuchs im Saarland auf. Er arbeitet in den verschiedensten Besetzungen wie Trio, Quartett, über Large Ensemble bis hin zum Bundesjazzorchester und ist Bandleader sowie begehrter Sideman.

Felix Hauptmann ist aktives Mitglied der Kölner Jazzszene und bewegt sich hauptsächlich im Bereich der improvisierten Jazzmusik. Bereits in jungen Jahren war er Teil von CD-Produktionen und durfte 2012 und 2016 im Deutschlandfunk und 2014 im Saarländischen Rundfunk aufnehmen. Er studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Hubert Nuss, Florian Ross, John Taylor und Hendrik Soll.

2015 gewann Felix den Solistenpreis beim International Jazz Contest Mechelen (Belgien). Er spielte und arbeitete mit Musikern wie Gerd Dudek, Manfred Schoff, Matthias Nadolny, Jörg Achim Keller, Niels Klein, Jiggs Wigham, Fabian Arends, Reza Askari. Weiterhin gastierte Felix bei Festivals und in Konzerthäusern, so z.B. beim Moers-Festival, in der Kölner Philharmonie, der Philharmonie Essen, im Bimhuis (Amsterdam), im Alten Pfandhaus (Köln), beim Just Music Festival (Wiesbaden), bei Jazz-Transfer (Saarbrücken), beim Summer KLAENG Festival.

 Stefan Schönegg (Kontrabass)

 Stefan Schönegg (*1986) wurde in Heppenheim geboren und wuchs in Konstanz auf. Er studierte klassischen Kontrabass und Jazzkontrabass in Berlin und Köln, lebt und arbeitet in Köln.

Stefan ist im Spannungsfeld von Improvisierter Musik, Jazz und Neuer Musik aktiv. Er trat in ganz Europa auf, so z.B. beim Moers Festival, beim Warschauer Herbst und bei Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt. Stefan ist Gründungsmitglied des Kölner Kollektivs für Improvisierte Musik IMPAKT und arbeitete mit Theo Bleckmann, Arto Lindsay, Eve Risser, Roman Signer, Mark Dresser, Simon Nabatov, Dieter Manderscheid, Sebastian Gramss, Tetsu Saito, Matthias Schriefl, Matthias Ockert, Carl Ludwig Hübsch, Frank Gratkowski, Matthias Schubert, Matthias Muche, Norbert Stein, Philip Zoubek, Etienne Nillesen und vielen anderen Musikern.

Stefan unterhält ein eigenes Quartett mit dem Namen ENSO mit Leonhard Huhn, Nathan Bontrager und Etienne Nillesen und ein Trio mit Philip Zoubek und Etienne Nillesen. Neben dem Solospiel und seiner Mitarbeit im Quartett von Laura Totenhagen, konzertiert er regelmäßig mit Leonhard Huhn und Dominik Mahnig im Trio „Die Fichten"; mit Leonhard Huhn, Stefan Karl Schmid und Fabian Arends im Quartett "Schmids Huhn"; mit Julian Ritter, Dierk Peters und Dominik Mahnig im Quartett „ Botter"; im „Simon Nabatov Trio" mit Dominik Mahnig; mit Nathan Bontrager, Nicola Hein und Dominik Mahnig im Quartett „The unnecessary stringband"; mit Gregor Siedl und Niklas Wandt im Trio „ Notdurft“ und im Quartett UCHRONIA mit Salim Javaid, Marlies Debacker und Dominik Mahnig. 

Leif Berger (Schlagzeug)

Leif Berger (*1995) wuchs in Münster auf und ist ein deutscher Schlagzeuger, der zurzeit in Köln lebt. Er ist aktives Mitglied der Jazz- und improvisierten Musikszene in Köln. Konzerte führten ihn bisher durch ganz Deutschland, Marokko, Belgien, die Schweiz und die Niederlande.

Bisher arbeitete und spielte Leif mit Musikern wie Tobias Hoffmann, Hendrik Soll, Sebastian Gramss, Jonas Burgwinkel, Russ Spiegel, Sebastian Gille, Sebastian Gramss, Ole Hübner, Joachim Ullrich und Robert Landfermann und gastierte auf Festivals wie dem Moers und dem KLAENG-Festival.

Seit 2013 studiert er Jazz-Schlagzeug an der Kölner Musikhochschule bei Jonas Burgwinkel.

2015 gewann Leif während des Hfm Jazzpreis Saar den Claas-Willeke Solistenpreis und ist bereits auf zahlreichen CD-Produktionen zu hören. Außerdem ist er Stipendiat der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.



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Weitere musikalische Projekte von Laura Totenhagen: 

http://lauratotenhagen.de

Rückblick auf das erste Konzert von Laura Totenhagen in der TB: 

totenhagen-trio-2015 @ TB