II. Einbecker Jazzfrühschoppen - The Power Swing Quartett

Sonntag, 03.06.2018; 11:00 Uhr

Vier renommierte und bekannte Swing-Musiker internationalen Formats haben sich zu einer All-Star Gruppe zusammengefunden, um Musik im Stile der Swing-Bands der 30er und 40er Jahre zu zelebrieren. Der aus Bremerhaven stammende Jazzsänger und Gitarrist Jörg Seidel gehört bereits seit vielen Jahren zu den bekanntesten Vertretern des Stils in Europa. Die Fachpresse nannte ihn schon vor 10 Jahren den "deutschen John Pizzarelli" ...und das mit Recht. Denn Seidel spielt, swingt und singt in einer eigenen Liga. Kein Wunder, dass er mit größten Referenzen und Komplimenten bedacht wird. So urteilte das "Nordwest-Radio", keiner könne "...derart mit Scat und Bluenotes umgehen wie der Bremerhavener Jörg Seidel". In der "ORF-Jazznacht" hieß es 2013 über seine dem Sänger Bing Crosby gewidmete CD "Swing to Bing", sie sei "...eine musikalische Visitenkarte auf höchstem Niveau". Und die "German Jazzpages" betitelten ihn sogar als den "...aktuell herausragenden europäischen Jazzsänger." 

Nun hat sich der umtriebige Norddeutsche drei Kollegen der Extraklasse geholt. Der US-Pianist Larry Fuller zählt seit vielen Jahren zur internationalen Elite der Mainstream-Pianisten. Ellenlang ist seine Referenzliste. U.a. tourte er jahrelang im Trio des legendären Bassisten Ray Brown, nahm CDs mit dem berühmten Schlagzeuger Jeff Hamilton auf und spielte von 2008 bis 2013 im Quartett eben jenes Musikers, mit dem Seidel verglichen wurde: John Pizzarelli. Aus dessen Familie stammt der Bassist Martin, der die fantastische Rhythm Section komplettiert. Mehr als 200 Konzerte spielte Martin Pizzarelli in den Besetzungen seines Bruders John, ging darüber hinaus mit dem Pianisten Monty Alexander sowie mit verschiedenen Besetzungen seines Vaters Bucky Pizzarelli auf Tournee und gehört zu den virtuosesten und swingendsten Bassisten der Szene. Zuletzt noch als Trio unterwegs, stellen sie im Rahmen ihrer zweiten Tournee den Klarinettisten und Tenorsaxofonisten Linus Wyrsch vor. Der Schweizer (aus Küssnacht am Rigi) gehört in seiner langjährigen Wahlheimat New York zu den herausragenden Vertretern der Benny Goodman-Tradition. Jenseits des grossen Teichs ist er in diversen Formationen anzutreffen, unter anderem auch mit den Altmeistern und ehemaligen Goodman-Gitarristen Bucky Pizzarelli und Gene Bertoncini. Neben seiner Hingabe zur Klarinette weiss er übrigens auch auf dem Tenorsaxofon zu begeistern.

"The Power Swing Quartet” nennen sich die vier ohne falsche Bescheidenheit….und es swingt wie der Teufel, wenn sie auf der Bühne stehen. Klassiker aus den Benny Goodman und Nat King Cole Songbooks, wenig bekannte Titel des Genres und Eigenkompositionen zählen zum Repertoire der vier Protagonisten, die mit Spielfreude und mitreißender Begeisterung agieren. Artistische Scat-Improvisationen Jörg Seidel’s, flirrende Gitarren-Soli, feurige Klarinetten- und Saxofon-Klänge, swingende Piano-Chorusse und ein immens pulsierender Bass: Das sind die Zutaten für einen mehr als unterhaltsamen Swing-Abend mit vier Meistern ihres Fachs.

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Ein kleiner Rückblick zum II. Jazzfrühschoppen ist hier möglich: 

II. Jazzfrühschoppen - André Rabini Sextett in der Einbecker Rathaushalle