IV. Einbecker Klavierfrühling - Eröffnungskonzert: Martin Torres Godoy

Freitag, 02.03.2018; 20:00 Uhr

In diesem besonderen Konzert in der TangoBrücke spielt Martín Torres Godoy ausgewählte argentinische Tangos, Milongas und Valses mit einfließenden Rhythmen der lateinamerikanischen Folklore, die er eigens für das Klavier arrangiert und komponiert hat – Stücke wie Pralinen, klein, raffiniert und gewürzt mit vielen Emotionen, dazu gespickt mit ein paar erzählten Details über das Genre.

Unter anderem werden Stücke erklingen wie "A fuego lento" von Horacio Salgan, "Tanguera" von Mariano Mores, "ojos negros" von Vicente Greco, "El espantapájaros" von  Gerardo Guevara, "La muerte de del Ángel" von  Astor Piazzolla  und "volver" von Carlos Gardel sowie auch Kompositionen von Ginastera und Guastavino. 

Biographieauszug des Pianisten

Bereits als Dreijähriger fand der ecuadorianisch-argentinische Musiker Martín Torres Godoy seine große Liebe: das Klavier.

Gemeinsam mit seiner am Tschaikovskij-Konservatorium in Moskau ausgebildeten Lehrerin Natalia Davkova trat er schon früh in Konzerten auf und machte so seine ersten Bühnenerfahrungen. Mit 19 Jahren reiste er nach Argentinien, in das Land seiner Wurzeln, wo er in Rosario an der Musikhochschule „Facultad de Humanidades y Artes – Escuela de Música“ Klavier und Komposition studierte.

Bei der Pianistin Prof. Ana Maria Cué entwickelte sich sein Klavierspiel weiter und sein Musiksinn verfeinerte sich. Gleichzeitig entdeckte er mit ihr seine Liebe zur Kammermusik. Bei dem Komponisten Prof. Dante Grela lernte er neue Seiten der Musiksprache kennen und mit Javier Martinez Lo Re machte er seine ersten Erfahrungen im Tangogenre. In Argentinien lernte er Musiker kennen, mit denen er als Solist und als Kammermusiker Konzerte im verschiedenen Sälen Argentiniens gab.

Mit 23 Jahren ging er nach Deutschland; am „Johannes Brahms Konservatorium“ in Hamburg schloss er sein Studium im Hauptfach Klavier bei Professorin Wera Watratschuk und außerdem seine Ausbildung zum Chorleiter sowie zum Elementar-Musikpädagogen ab. Es folgten drei Semester Aufbaustudium im Fach Komposition bei Prof. Dr. Altug Ünlü̈, einem Schüler von György Ligeti.

Martín Torres Godoy konzertiert als Solist und auch als Kammermusiker. Er spielt Klassik und Tango in den großen Sälen Deutschlands, u. a. in Hamburg, Berlin, Oldenburg, München, Magdeburg, Stade, Halle, Burghausen und Bielefeld. Auslandstourneen führen ihn nach Österreich, Griechenland, Türkei, Ecuador, Argentinien und Dänemark.

Zu den Musikern, mit denen er zusammen arbeitete und arbeitet, zählen Ana Journade, Susanne Hahn, Stefanie Daase, Clemens Bergmann, Victor Torres, Graciela de Gyldenfeld, JuanAngel Navarro, Katharina Mai, Andranik Sargsyan, Sebastian Bartsch, Maja Hunziker, Norma Egardth, Alfredo Marcucci, Christian Gerber, Damian Cortes, Frauke Nausch, Caio Rodriguez, Susanna

Pocs, Hendrik Lessman, Rocco Boness, Leandro Riva und die Ensembles; Semifusa, Bohemia Cha, Quinteto Lunatico, Sexteto Cristal, Lauter Leckerbissen, Perfume de Mujer, Cuartango, Ecolaso Tango Trio, Quinteto Angel, Libertas Ensemble, Trio Susanna Pocs, Mezzocello, Duo Nostálgico, Duo Trovero.

Zurzeit lehrt er am „Johannes Brahms Konservatorium“ sowie an der „musikKUNSTschule“ in Hamburg. Hier hat er, zusammen mit Tim Piotraschke, die künstlerische Leitung inne. Gemeinsam mit Hendrik Leßmann leitet er seit 2016 das comunity tango orchester „Doble HH“.

Martín Torres Godoy lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Hamburg.

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